Integrative Gestalttherapie

Der Mensch braucht andere Menschen! Diese Grundtatsache gilt ausnahmslos für uns alle, wenn wir gesund, arbeits- und beziehungsfähig sein und bleiben wollen. Alles was mit uns als Person in unserem Lebensumfeld und mit den anderen sich darin befindenden Menschen zu tun hat, ist von dieser Tatsache betroffen. Wir erwerben unsere Identität durch den mütterlichen Spiegel, wir lernen zu kommunizieren durch den Austausch mit anderen und wir müssen auch lernen, unsere Grenzen gegenüber anderen Menschen zu setzen, wollen wir nicht psychischen Schaden nehmen.

Dementsprechend steht im Zentrum des gestalttherapeutischen Prozesses die psychotherapeutische Beziehung, der Kontakt mit der Psychotherpeutin/dem Psychotherpeuten, als Angebot, das individuelle Beziehungsmuster einer/eines bestimmten Klientin/Klienten zu reaktivieren, also zur Entfaltung zu bringen und als Gelegenheit, durch Übung und neue Erfahrungen gewünschte Veränderungen miteinander zu erreichen. In der Integrativen Gestalttherapie wird von der Hier und Jetzt-Situation des betreffenden Menschen ausgegangen. Dabei wird darauf vertraut, dass alle für den Beginn und Fortgang der Psychotherapie wesentlichen Informationen nicht nur am Inhalt des Gespräches, sondern auch an der Stimmlage, dem Sprechtempo, der Mimik, der Gestik, dem Atemmuster, der Körperhaltung, etc. erkennbar und bearbeitbar werden.

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