Deswegen wird in der Integrativen Gestalttherapie neben dem Gespräch, das natürlich der primäre Ausgangs- und auch Endpunkt jeder therapeutischen Sitzung ist, auch der nonverbale Ausdruck mit Hilfe verschiedener Techniken (wie zum Beispiel kreativer Techniken) gefördert, um ihren unbewussten Gehalt für die Klientin/den Klienten zugänglich, erlebbar, verstehbar und integrierbar zu machen. In der Psychotherapie wird auf die Eigenverantwortlichkeit jedes Menschen vertraut. Er wird als der Experte für sich selbst angesehen, der seinen Entwicklungs- und Heilungsprozess selbst steuert und darin von der/dem Psychotherapeutin/en begleitet und unterstützt, gegebenenfalls auch gelenkt und konfrontiert wird.
Die Integrative Gestalttherapie lässt sich in Einzel-, Gruppen- und Paartherapie anwenden. Auch in der Reflexion des beruflichen Handelns, Supervision von Arbeitsteams (zum Beispiel im psychosozialen Bereich und in der Wirtschaft), oder im Coaching kommt der gestalttherapeutische Ansatz zur Geltung. Im pädagogischen Bereich werden Methoden der Integrativen Gestalttherapie mit Kindern verschiedenster Altersgruppen erfolgreich angewendet.
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