Selbsttest für psychische Erkrankungen – Psychotherapie in Wien

Eine Depression, ein Burn-Out-Syndrom, Angsterkrankung oder Sucht bei sich selbst festzustellen, ist schwer bis unmöglich. Oft geht es bei den Klienten, die ich in meiner Praxis für Psychotherapie betreue, jahrelang bergab, bevor sie schließlich zu mir finden.

Glauben Sie manchmal oder öfter, dass einfach irgendetwas nicht stimmt mit Ihnen? Auch wenn Sie sich Sorgen um einen Menschen in Ihrem Umfeld machen, zum Beispiel eine psychische Erkrankung oder Sucht vermuten, kann ich Ihnen helfen damit umzugehen. Ein Selbsttest KANN erste Anzeichen in eine Richtung deuten. Als Therapeut in Wien werde ich Sie unterstützen.

Selbsttest als erster Anhaltspunkt – Psychotherapie Praxis in Wien

Im Folgenden möchte ich Ihnen in einem einfachen Selbsttest bzw. Anhaltspunkte anbieten, anhand derer Sie eine erste Idee über die Art Ihrer eventuellen Probleme bekommen können. Vielleicht kommen Ihnen einige Aussagen ziemlich bekannt vor.

  • Depression
  • Burn-Out
  • Niedriges Selbstwertgefühl
  • Soziale Ängste
  • Destruktive / belastende Partnerschaft
  • Belastende Lebenssituationen
  • Angststörungen
  • Zwänge
  • Suchterkrankungen und Abhängigkeit
  • Sexuelle Ängste
  • Psychosomatose

Sie können mich gerne jederzeit in meiner Praxis für Psychotherapie in Wien kontaktieren und für ein persönliches Beratungsgespräch zum Kennenlernen vorbeikommen. Bei mir finden Sie Zeit und Raum für Ihre Sorgen und Probleme.

Psychotherapie kann Ihnen helfen, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • Ich lebe in einer Partnerschaft, die für mich sehr belastend ist, schaffe es aber nicht etwas zu verändern.

Betroffen sind vorwiegend Frauen. Gründe dafür, warum vor allem Frauen oft unter den Auswirkungen der Sucht von Angehörigen leiden sind, dass es deutlich mehr suchtkranke Männer als Frauen gibt und es auch heute noch oft so ist, dass Frauen wirtschaftlich von ihren Männern abhängig sind.

Betroffene, die in diesem Zusammenhang auch als Co-Abhängige bezeichnet werden, sind durch negative frühkindliche Ereignisse und Beziehungserfahrungen geprägt, welche aus einer dysfunktionalen Familienstruktur resultieren und sich im späteren Leben in bestimmten Gefühls- und Verhaltensmustern widerspiegeln.

In solchen Familie herrschten oft unausgesprochene Regeln, wie: Über Gefühle spricht man nicht! Seine Gefühle zeigt man nicht! Sei stark, gut und perfekt! Sei selbstlos! Sei nicht kindisch!
Manchmal spielen auch genetische Faktoren eine Rolle.

Co-Abhängigkeit existiert unabhängig von der stoffgebundenen Abhängigkeit eines anderen Menschen. Sehr häufig wird diese eigenständige Störung aber erst im Zusammenleben mit einem suchtkranken Menschen deutlicher sichtbar, denn das Miterleben einer akuten Suchterkrankung und das Mitleiden können für Angehörige von Suchtkranken außerordentlich belastend sein.
Zusätzliche Belastungsfaktoren stellen in vielen Fällen auch noch häusliche Gewalt und Existenzängste auf Grund von Überschuldung dar.

Suchtkrankheit ist immer Ausdruck einer Beziehungsstörung, von der nicht allein der Suchtkranke, sondern immer auch Angehörige mitbetroffen sind. Co-Abhängige unterstützen ihre Partner bis zur eigenen Selbstaufgabe. Sie sind nicht in der Lage, die Aussichtslosigkeit ihres Verhaltens zu bewerten und sich entsprechend zu verhalten. Dies kann so weit führen, dass Co-Abhängige sich selbst nicht mehr fühlen und wahrnehmen – zumindest in der Beziehung zum Süchtigen, oft aber auch darüber hinaus.

Nicht nur Partner und Kinder von suchtkranken Menschen können Co-Abhängigkeit entwickeln. Gefährdet sind auch Menschen mit einer familiären oder beruflichen Beziehung zu emotional und/oder geistig gestörten Persönlichkeiten. Das können sowohl Ärzte, Therapeuten, Fachkräfte in Pflege wie auch Eltern von verhaltensauffälligen Kindern etc. sein.